04.11.2015|Main-Taunus-Kreis (Pressemitteilung der SPD-Kreistagsfraktion)

Gefährliches Glyphosat soll im Kreis nicht mehr eingesetzt werden

Die SPD im Kreistag hat beantragt, dass das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ab sofort nicht mehr vom Main-Taunus-Kreis eingesetzt werden soll. Der Fachausschuss wird sich nun in seiner nächsten Sitzung mit dieser Thematik beschäftigen.

SPD-Arbeitskreis Vorsitzender Arno Müller begründete den SPD-Antrag in der Kreistagssitzung. Foto: Swen Klingelhöfer.

Die WHO hat schon vor Jahren das Wildkräutervernichtungsmittel Glyphosat als wahrscheinlich krebsverdächtig eingestuft. Bundesländer wie z. B. Hessen haben einen Erlass gegen den Einsatz auf Naturlandflächen erlassen. Hierzu hat die SPD-Fraktion im Kreistag einen Antrag auf ein Einsatzverbot auf Außenflächen gestellt.

Landrat Cyriax wird aufgefordert sich in einer Bürgermeisterdienstversammlung bzw. durch Schreiben an die Kommunen des MTK dafür einsetzt und zu werben, dass auch in den Kommunen des Kreises auf ihren Außenflächen ein Anwendungsverbot ausgesprochen wird.

Der baupolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Arno Müller, sprach sich auf der Kreistagssitzung bei der Einbringung eines Antrags hinsichtlich der Risiken für die Gesundheit von Bürgern und Bürgerinnen dafür aus, dass im Rahmen der Vorbildfunktion des Kreises nun auf eine Anwendung des Unkrautvernichtungsmittels auf den Außenflächen verzichtet wird. Thermische und mechanische Alternativen zum Einsatz von Glyphosat stünden zur Verfügung, wie Müller in seinem Redebeitrag bemerkt.

Der Fachausschuss des Kreistages wird sich nun mit dem SPD-Antrag in seiner nächsten Sitzung beschäftigen.

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